Film, Lesung und VortragMax Goldt: Aber?

Die Veranstaltung muss aus organisatorischen Gründen leider entfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wortästhet, Vollzeit-Polemiker und Kabarettist – Max Goldt vereint in seinen provokanten und urkomischen Lesungen zahlreiche Talente in einer Person. Mit Vorliebe widmet er sich den Verirrungen der deutschen Sprache und holt im Laufe des Abends zum ebenso klugen wie humorvollen Rundumschlag gegen Sprachbarbaren aus – Kollateralschäden nicht ausgeschlossen.

Seine Texte sind dabei weit mehr als reine Unterhaltung: Hinter den scheinbar leicht dahinfließenden Gedanken verbirgt sich ein präzises Gefüge aus Anspielungen, Motiven und sprachlicher Feinarbeit. Goldts Literatur gilt als ebenso komisch wie kunstvoll gearbeitet – ein Umstand, den nicht zuletzt auch Schriftsteller wie Daniel Kehlmann hervorheben, der seine Werke als „das Witzigste, was die deutsche Literatur zu bieten hat“ beschreibt.

Mit „Aber?“, seinem ersten neuen Buch seit über einem Jahrzehnt, präsentiert Max Goldt bislang unveröffentlichte Kolumnen und neue Dramolette. Die Themen reichen von Alltagsbeobachtungen über gesellschaftliche Kuriositäten bis hin zu feinsinnigen Betrachtungen scheinbarer Nebensächlichkeiten. Dabei bleibt er seinem Stil treu: präzise, sprachgewandt und von feinstem Humor durchzogen.

Ein Abend mit Max Goldt ist kein lauter Klamauk, sondern eine Einladung zum genauen Hinhören. Seine pointierten Texte, gelesen vom Autor selbst, entfalten eine besondere Wirkung – klug, satirisch und oft noch lange nachhallend.

Max Goldt, 1958 in Göttingen geboren und heute in Berlin lebend, ist seit mehr als 35 Jahren als Autor tätig. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Kolumnen sowie als Mitglied des Musikduos Foyers des Arts. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis und dem Hugo-Ball-Preis.