Die Ausstellung des Ukrainischen Instituts für Nationales Gedenken thematisiert den historischen und politischen Umgang mit der ukrainischen Sprache. Die zusammengestellten Texte und Bilder dokumentieren Perspektiven auf sprachliche Unterdrückung über mehrere Jahrhunderte ukrainischer Geschichte. Anhand historischer Quellen und Biografien zeigt sie, wie Verbote, Zensur und Russifizierung gezielt eingesetzt wurden, um kulturelle Identität zu steuern. Die Tafeln schlagen einen Bogen bis in die Gegenwart des Krieges und machen deutlich: Der Angriff auf die Sprache ist Teil einer bewussten politischen Strategie. Die Ausstellung lädt ein, Sprache als Ausdruck von Freiheit und Erinnerung neu wahrzunehmen. Die Ausstellung wird präsentiert von Anna Kuvshynova.
Eintritt frei